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Die Ausrichtung des Gebäudes erfolgte nach Süden,
denn die Orientierung der Innenräume sowie die Größe der Fensterflächen
sind die Faktoren, die den Wärmehaushalt entscheidend beeinflussen. Eine gute
Gesamtdurchlässigkeit der Verglasungen sowie das Optimieren der Fensterflächen
nach Süden, Südosten und Südwesten zu erreichen, stand im Vordergrund.
Bei
den nach Süden ausgerichteten Fenstern ist der solare
Gesamtenergiedurchlaßgrad entscheidend, denn er bestimmt die eingelassene
und damit passiv verfügbare Sonnenenergie. Eine weitere Senkung des
Heizenergiebedarfs wurde durch die Minimierung der Verluste der Gebäudehülle
erreicht. Sie besteht aus Kalksandsteinen und einer 140 mm
starken Dämmung aus Steinwolle. Nicht nur als gestalterisches Element
wurden auf der Südost-, Süd- und
Südwestseite vollautomatische Beschattungsanlagen eingebaut, sie
reflektieren die Strahlung, geben die Wärme an die Außenluft ab und die
Aufheizung der Innenräume wird verhindert.
Das
Dach unterliegt der direkten und diffusen Sonneneinstrahlung. Die Dämmung ist 180 mm stark und liegt zwischen den Sparren. Zur Vermeidung
von Wärmebrücken wurden innen 40 mm starke
Hartschaumplatten aufgebracht.
Die
hellgrauen Dachbetonsteine wurden nicht nur aus gestalterischen Gründen
gewählt, sondern sie vermindern auch eine Überhitzung des Daches.
Im
Innenbereich wurden ausschließlich hochwertige Materialien verarbeitet.
Alle Räume verfügen über geregelte Fußbodenheizung.
Bis auf die Schlafräume sind alle mit Bodenfliesen versehen. Das
Heizsystem hat viele Pluspunkte: Eine optimale Raumausnutzung, nichts
steht mehr im Zimmer, braucht nur
geringe Wassertemperatur, dadurch Energieeinsparung weil Anschluß an
Niedrigenergiekessel möglich.
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